SSV-Oberflockenbach

Schießanlage


Unsere Duellanlage

Im Laufe der Jahre entstand bei den Schützen der Wunsch, auf den 25m-Pistolenbahnen auch einen Duellsport im Rahmen der vorgegebenen Disziplinen ausführen zu können. Mittlerweile war Johann H. Ehlers zurückgetreten und Siegfried Hummel sein Nachfolger geworden. Die Finanzen wurden wieder einmal überprüft, technische Informationen eingeholt, und der Bau einer Duellanlage für die 25m-Stände beschlossen. Im Jahr 1994 wurde die Duellanlage in die 25m-Anlage integriert. Die Spezialisten mit den Erfahrungen aus früheren Jahren standen alle noch zur Verfügung. Dieses Mal dauerte die Fertigstellung nur ein Jahr.



... und so funktioniert's:

Ein Schienenschlitten fährt, elektrisch angetrieben und zeitgesteuert, mit 5 Scheiben bis zum Ende der 25m-Stände. Dort beginnt er mit Drehungen um 90 Grad und startet die Schießzeit. Diese ist den jeweiligen Disziplinen angepasst. In dieser Zeit muss der Schütze schießen, bevor der Scheibenhalter sich wieder querstellt, weil dann kein Treffer mehr möglich ist und ein Fehler gezählt wird. Danach fährt der Wagen wieder zur Auswertung zurück an die Schießtheke.
Nähere Informationen zum Duellschießen finden Sie HIER .


Renovierungen der Schiessanlage

Das Bundesministerium des Innern hat am 13. März 2013 in einer Bekanntmachung erste Änderungen der Schießstandrichtlinien heraus gegeben. Die neueste Fassung von 2019 können Sie HIER  herunterladen.
Seit der Planung unserer Schießanlage im Jahre 1986 haben sich die Bestimmungen dramatisch verschärft und stellen den Verein vor sehr große finanzielle Probleme. Daher wird nun versucht, auch mit viel Eigenleistung diese zu stemmen.


Die Aufnahme ist entstanden während des Anbringens von Stahlblechen zum Schutz der Schießscheibenbeleuchtung gegen Beschuss. Dies ist eine der Auflagen durch den Schießstandsachverständigen.
Weitere Bilder zum Arbeitseinsatz finden Sie HIER. 


Türen, Flucht- und Rettungswege

Gemäß Punkt 5.1.5 der Schießstandrichtlinien  sind folgende Bedingungen für Türen, Flucht- und Rettungswege einzuhalten:

Jeder Schießstand muss zwei entgegengesetzte Ausgänge haben, wovon einer unmittelbar ins Freie oder in einen gesicherten anderen Bereich führt.
Der zweite Rettungsweg oder Notausgang ist im Bereich des Geschossfangs vorzusehen. Die Türen müssen nach außen aufschlagen und selbständig schließen.
Sofern sie nicht von den Schültzenpositionen direkt beschießbar sind und von Splittern nicht getroffen werden können, müssen sie nicht durchschusshemmend ausgeführt werden.
Während des Schießens sind Türen im Schießstand geschlossen zu halten. Die Türen müssen von innen ohne fremde Hilfsmittel leicht zu öffnen sein. Die Kraft zum Freigeben des Verschlusses darf dabei 10 N nicht. überschreiten. Dementsprechend ist die RLT-Anlage so zu regeln, damit nicht durch einen zu hohen Unterdruck in der Schießbahn dieser Wert überschritten wird. Das Öffnen oder Offenstehen von Türen bei Schießbetrieb ist durch ein optisches und akustisches Signal anzuzeigen, das von jeder zulässigen Schützenposition aus sicht- und hörbar sein muss. Das Signal muss folgende Anforderungen erfüllen:

Verkehrswege sowie Flucht- und Rettungswege müssen auch außen ständig freigehalten werden. Die Fluchtwege sind entsprechend DIN 4844 bzw. ASR, A1.3 zu kennzeichnen und können in die Sicherheitsbeleuchtungsanlage mit einbezogen werden.


Somit musste der Verein einen zweiten Notausgang im Bereich des Geschossfangs einbauen lassen. Hierzu wurde eine Öffnung in die unterirdische Betonwandung geschnitten:

Die Aufnahmen sind entstanden während des Einbaus der Stahltür im Juni 2024.